Drei Jahrzehnte sind sie her, die Zeiten von Diktatur und kaltem Krieg. Hier handelt diese Biografie und es scheint, dass man heute wieder daran erinnert werden muss, die Lehren aus dieser Zeit zu ziehen.

Vom überzeugten Jungkommunisten zum Staatsfeind mit eigener Stasiakte  – der lange und ereignisreiche Weg eines jungen Mannes über einen Zeitraum von annähernd 20 Jahren. Tragisch, spannend, manchmal nur scheinbar belanglos, oft aber auch lustig und ausgelassen sind die vielen Geschichten, die den Leser bis zum unrühmlichen Abtreten der DDR aus der Weltgeschichte führen.

Als Biografie kein Geschichtsbuch, aber doch ein Sittenbild der zweiten deutschen Diktatur. So umfassend, wie es ein konkretes Menschenleben nur hergeben kann, so unvollständig wie wohl die meisten Bücher über das Leben in der DDR.